Darum geht es
Nach dem Richten wurden im Pflegedienst zwei lose Tabletten vorgefunden. Es blieb unklar, für wen diese bestimmt waren.
Originalbericht vom 05.12.2025
In einem ambulanten Dienst werden einige Medikamente von Kunden im Büro gestellt. Die Jeweiligen Medikamentenboxen für den Tag und Einsatz werden von der PK zum Kunden mitgenommen und verabreicht.
Die PK ist dafür verantwortlich, dass die jeweiligen Medikamente beim Kunden ankommen und genommen werden. Dafür gibt es auch Gummibänder die ein vorzeitiges öffnen der Dosette verhindern.
Es lagen 2 lose Tabletten auf einem Abstelltisch im Mitarbeiterbüro und keinem ist aufgefallen, dass diese offensichtlich aus der Dosette gerutscht sind, geschweige denn, dass sie einem Kunden zugeordnet werden konnten.
sofort nach Annahme der Dosette kontrollieren, ob Medikamente vollzählig und mit Gummiband fixiert.
Zuständige PFK fixiert unmittelbar nach korrektem Stellen die Medikamentendosetten
Alle Betroffenen wurden informiert und über die Bedeutung/ mögliche Konsequenzen aufgeklärt.
Einige Worte vorab: Wir bedanken uns für die Beiträge zum Pflege-CIRS. Über ein kritisches Ereignis zu berichten, kann Überwindung kosten. Gleichzeitig kann es helfen, solchen Situationen künftig vorzubeugen oder möglichst gut damit umzugehen. Mit den folgenden Tipps möchten wir Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in der Langzeitpflege fachlich unterstützen. Sie werden nach bestem Wissen erstellt, können aber nicht alle relevanten Aspekte und ebenfalls keine spezifischen organisationsbezogenen oder individuellen Bedingungen berücksichtigen.
erstellt am: 16.12.2025
Wenn pflegebedürftige Menschen die ärztlich verordnete Medikation nicht erhalten, kann das schwerwiegende gesundheitliche Folgen haben, etwa verstärkte Krankheitssymptome. Zum Medikamentenmanagement im Rahmen der professionellen Pflege gehört, dass Pflegefachpersonen die Medikamente fachgerecht richten, den Dispenser für den Transport fest verschließen, Medikamente und festen Verschluss des Dispensers vor dem Transport kontrollieren und die Medikamente vor dem Verabreichen mit zwei Informationsquellen abgleichen.
Folgende aus unserer Sicht geeignete Maßnahmen wurden laut Bericht nach dem kritischen Ereignis umgesetzt: Betroffene informiert und über mögliche Folgen aufgeklärt