Einem Bewohner wurden Tabletten im Liegen verabreicht; erst später fiel auf, dass diese im Mund verblieben sind.
Eine pflegenden Fachperson in der Nacht hat medikamente im Liegen an einer Bewohner mit Parkinson verabreicht. BW hat mit offenen Mund geschlafen und einer andere Fachperson sah wie die Medikamente noch im Mundhöhle klebt. Mit Angst versucht die pflegende die Tablete noch herauszunehmen da Bw sonst aspiriern könnte. BW reagiert mit mund zu schliessen und verletzt die mitarbeiterin
Ja: Verletzung im Finger von MA
Stationäre Pflege (z. B. Altenpflegeeinrichtung)
Frühdienst
Weiß nicht
BW kein Medi im Schlaf und liegend verabreichen und überprüfen ob BW dies schluckt
noch nichts
Ja: wie konnte man die Tbl herausnehmen ohne das das risiko besteht von bissen
Pflegefachperson
Bericht vom 18.05.2025
Werden Medikamente nicht bedarfsgerecht verabreicht, z. B. im Liegen, stellt dies ein Gesundheitsrisiko für pflegebedürftige Menschen dar. Es kann dazu kommen, dass Medikamente nicht geschluckt werden können und in der Folge nicht richtig wirken. Zudem besteht das Risiko einer Aspiration (Eindringen von Flüssigkeit oder festen Stoffen in die Atemwege). Eine Parkinson-Krankheit kann dieses Risiko zusätzlich erhöhen, z. B. durch eine einhergehende Dysphagie (Schluckstörung). Eine Aspiration kann zu Atemnot oder einer Aspirationspneumonie führen und lebensbedrohlich sein. Eine wichtige Aufgabe von professionell Pflegenden ist es, Medikamente wie ärztlich verordnet zu verabreichen. Dabei gilt es, Regeln der sicheren Medikamentengabe einzuhalten und bedarfsgerecht vorzugehen. Dazu gehört u. a., situativ angemessen bei der Einnahme zu unterstützen sowie die vollständige Einnahme zu prüfen.