Erst als bei einer Klientin Übelkeit und Bauchschmerzen auftraten, fiel auf, dass der letzte Stuhlgang nicht dokumentiert war; die Klientin konnte keine Auskunft dazu geben.
In der Dokumtataion konnte kein Eintrag gefunden werden, wann die Kundin das letzte mal Stuhlgang hatte.
Kundin ist nicht orientiert und konnte auch keine Angaben tätigen.
Kundin hatte BAuchschmerzen und Übelkeit .
Beinahe: hätte zum Darmverschluss kommen können.
Ambulante Pflege (z. B. Pflegedienst)
Frühdienst
Wochenende/feiertags
Eintrag im MAßnahmenplan, dass täglich eine Kontrolle stattfinden muss.
Tägliche Doku bei den Vitalwerten.
Sensibler auf Beschwerden von Kunden achten
Besprechung in der Sitzung und Maßnahmen eingeleitet
Nein
Pflegefachperson
Bericht vom 08.04.2025
Wenn in der professionellen Pflege Ausscheidungen bei pflegebedürftigen Menschen nicht regelmäßig beobachtet und erfasst werden, besteht das Risiko, dass Gesundheitsprobleme nicht rechtzeitig erkannt werden und diesen nicht entgegengewirkt werden kann. Zum Beispiel kann es zu schwerwiegenden Verdauungsproblemen wie Obstipation (Verstopfung) führen. Diese kann u. a. Unwohlsein, Bauchschmerzen, Übelkeit und Erbrechen zur Folge haben. Darüber hinaus kann es zu einem Ileus (Darmverschluss) kommen, welcher unbehandelt lebensbedrohlich ist. Eine wichtige Aufgabe professionell Pflegender ist die kontinuierliche Ausscheidungsbeobachtung und deren Dokumentation, um geeignete Maßnahmen zur Prävention von entsprechenden Gesundheitsproblemen zu treffen.
Folgende aus unserer Sicht geeignete Maßnahmen wurden laut Bericht umgesetzt: Ereignis im Team besprochen