Darum geht es
Ein Bewohner einer Pflegeeinrichtung wurde beim Toilettengang unter Druck gesetzt, sich zu beeilen; anschließend wirkte er verstört und ängstlich.
Originalbericht vom 14.02.2025
Bei der Begleitung zur Toilette drängt eine Pflegefachkraft einen Bewohner, sich zu beeilen und setzt ihn unter Druck
Diese Frage wurde nicht beantwortet.
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Einige Worte vorab: Wir bedanken uns für die Beiträge zum Pflege-CIRS. Über kritische Ereignisse zu berichten, kann Überwindung kosten. Gleichzeitig kann es helfen, solchen Situationen künftig vorzubeugen oder möglichst gut damit umzugehen. Mit den folgenden Tipps möchten wir Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in der Langzeitpflege fachlich unterstützen. Sie werden nach bestem Wissen erstellt, können aber nicht alle relevanten Aspekte und ebenfalls keine spezifischen organisationsbezogenen oder individuellen Bedingungen berücksichtigen.
erstellt am: 18.02.2025
Druck gegenüber einer pflegebedürftigen Person auszuüben, ist unangemessen, auch wenn man selbst unter Stress steht, z. B. wegen Zeitmangels oder organisatorischer Probleme. Stattdessen sollten beim Toilettengang Sicherheit und Verständnis vermittelt sowie Selbstständigkeit und Selbstvertrauen gefördert werden. Druck kann Angst sowie Stress verursachen und sich negativ auf die Gesundheit und die Kontinenz auswirken. Zudem kann Stress das Risiko von Verletzungen erhöhen, beispielsweise durch Stürze. Und nicht zuletzt kann entsprechende Druckausübung als psychische Gewalt empfunden werden.