Darum geht es
Beim Richten der Medikamente für ein Ehepaar wurde für beide derselbe Medikationsplan verwendet, sodass die Medikation für eine Person falsch gerichtet wurde.
Bericht vom 09.01.2026
Wir richten für ein Patientenehepaar die Medikamente immer für eine Woche vor. Nun ist es passiert, dass der Mann genau die gleichen Tabletten wie die Frau gesetzt hatte. Es wurde also zweimal nach dem Medikamentenplan der Frau gesetzt.
Hinweis vom CIRS-Team: Der Begriff „gesetzt“ wurde im Kontext dieses Berichts als „gerichtet“ verstanden.
Nein
Ambulante Pflege (z. B. Pflegedienst)
Frühdienst
Anderes: unkonzentriertes Arbeiten, mangelnde Kontrolle
eine genaue Kontrolle
die Mdeikamente korrekt gesetzt und beim nächsten Mal genauer kontrolliert
Nein
Qualitätsbeauftragte/‑r
Werden Medikamente nach dem falschen Medikationsplan gerichtet, kann dies dazu führen, dass pflegebedürftige Menschen die verordneten Medikamente nicht einnehmen bzw. die falschen einnehmen. Dies kann zu schwerwiegenden Gesundheitsproblemen aufgrund unerwünschter Arzneimittelwirkungen, Wechselwirkungen oder einer unzureichenden Behandlung führen. Pflegefachpersonen haben im Rahmen des Medikamentenmanagements die Aufgabe, Medikamente fachgerecht zu richten. Dazu gehört, Verwechslungen durch geeignete Maßnahmen vorzubeugen. Wesentliche Voraussetzungen hierfür sind u. a. eine gute Arbeitsorganisation im Medikationsprozess sowie hohe Aufmerksamkeit und Konzentration beim Richten.
Folgende aus unserer Sicht geeignete Maßnahmen wurden laut Bericht nach dem kritischen Ereignis umgesetzt: Medikamente korrekt gerichtet | Kontrolle verstärkt